Sie sind hier:

Die Sonnenfinsternis

„Korona“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Krone“. Der Strahlenkranz, der bei der absoluten Sonnenfinsternis zu sehen ist, wird ebenfalls „Korona“ genannt. Wie das faszinierende Ereignis der Sonnenfinsternis, bei dem sich Sonne und Mond begegnen und die Welt für kurze Augenblicke den Atem anhält, sollten Koronas Auftritte sein: Faszinierend, und eine Harmonie der Gegensätze, die kurzzeitig das normale Leben still stehen lässt.

Als Tochter eines Entertainers stand sie schon von Kindesbeinen an auf der Bühne, doch an Steppen und Ballett fand sie wenig Freude. Erst als sie als Jugendliche eine Tanzkurs besuchte entdeckte sie das Tanzen für sich und tanzte bis zum goldene Tanzabzeichen Standard- und Latain-Tänze. 1989 gewann sie bei einem Gewinnspiel im Radio einen Bauchtanz-Kurs, und ging zunächst mit den üblichen Vorurteilen und einer sehr ungenauen Vorstellung zum Kurs. Jedoch fand sie dort die Kunstform, die sie von da an nicht mehr los ließ. Bei zahlreichen Lehrerinnen des orientalischen Tanzes lernte sie diese Kunst, perfektionierte sie und entwickelte ihren eigenen, unvergleichlichen Korona-Stil. Bereits 1991 wurde sie Vize- Europameisterin des orientalischen Tanzes. Der Titel an sich war für sie weniger bedeutend, als die Bestätigung, dass sie ein Publikum begeistert hatte, das sowohl orientalisch, als auch europäisch war. Gleichermaßen beeindruckte sie, dass sie eine Fach-Jury überzeugte, die aus männlichen und weiblichen BauchtänzerInnen und aus Fachleuten aus Theater und Musik bestand. 1992 gewann sie mit ihrer orientalischen Performance den AZ- Showpreis. Sie gilt als Juwel unter den Bauchtänzerinnen, denn sie versteht es, wie nur wenige andere, mit Bewegungen die Musik sichtbar zu machen.

Über die Modewelle hinaus

Bauchtanz entpuppte sich zu einer Modewelle und Korona suchte sich zusätzlich einen Tanz, der weniger Anhängerinnen hatte: den Flamenco. Die ersten Berührungspunkte mit diesem Tanz hatte sie 1993 und die wilde Seele Andalusiens hatte sie sofort ergriffen. Die Lehrer für Flamenco waren rar und so lernte sie  bei bekannten und unbekannten Flamencotänzerinnen und – tänzern aus Spanien und Deutschland die Kunst des Flamenco in Kursen und Workshops. Jedes Jahr nimmt sie Unterricht in Andalusien und sorgt für mehr Schliff und Pfiff bei ihrem Flamenco. Auch im Flamenco hat sie mittler Weile ihren unverkennbaren eignen Stil entwickelt. Sie tritt vorwiegend mit ihrer Gruppe "Las estrellas de la Alhambra" auf und begeistert damit das Publikum.
Lesen Sie hier, wo Korona in den letzten Jahren aufgetreten ist: